Das Postgeheimnis darf nicht verletzt werden

Postgeheimnis

Das Postgeheimnis ist ein Grundrecht, das im deutschen Grundgesetz Artikel 10 Absatz 1 festgehalten wird. Eine Verletzung vom Postgeheimnis ist eine Straftat. Eine Verletzung vom Postgeheimnis wird gemäß § 206 des Strafgesetzbuches sanktioniert.
 

Briefgeheimnis und Postgeheimnis - die Unterschiede

Man unterscheidet zwischen Brief- und Postgeheimnis.

Das Postgeheimnis betrifft nicht nur den Inhalt einer postalischen Sendung, wie sie durch das Briefgeheimnis gewährleistet wird, sondern auch die Umstände des Postverkehrs. Das Postgeheimnis umfasst die Zeitspanne der Aufgabe eines Briefes bei einem Postunternehmen bis zur Zustellung an den Empfänger. Jedoch auch nach der Zustellung der Post sind die Post Mitarbeiter verpflichtet, nichts über die Sendung und deren Umständen weiter zu erzählen oder Daten über den Inhalt der Sendungen zu verarbeiten.

 

Das Briefgeheimnis schützt schriftlichen Mitteilungen zwischen dem Absender und dem Empfänger vor dem Eingriff von Unbefugten. Es betrifft jeden, auch Angehörige, Vorgesetzte oder Mitbewohner.

 

1919 wurde das Postgeheimnis zum ersten Mal als Grundrecht festgehalten. In der Bundesrepublik Deutschland sind Brief- und Postgeheimnis als Grundrecht im Grundgesetz Artikel 10 festgehalten. Der Artikel 10 des Fernmeldegehimnisses schützt E-Mails, den E-Postbrief und Telefonate. § 206 des Strafgesetzbuches regelt die Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses. De-Mail wird duch das Gesetz zur Regelung von De-Mail Diensten geregelt.

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