Die Deutsche Post stellt den Infobrief ein. Ab dem 1. Januar 2013 können Briefe nicht mehr als Infobrief verschickt werden.

Deutsche Post stellt Infobrief ein

Seit dem 1. Januar 2013 können Briefe nicht mehr als Infobrief verschickt werden. Nachdem die Einführung der Umsatzsteuer beim Infobrief im Jahr 2011 zu einer starken Erhöhung der Versandpreise geführt hatte, entschied die Deutsche Post nun, den Infobrief einzustellen.
Privatkunden, die den Infobrief nutzten, zahlten für einen Infobrief Groß 1,61 €, wobei ein normaler Großbrief 1,45 € kostet. Somit lohnte sich der Infobrief nur für Geschäftskunden, welche die Vorsteuer absetzen konnten und deshalb für einen Infobrief Groß nur 1,35 € zahlten.

 

Der Infobrief – ein bewährtes Produkt muss weichen

Als Alternative hat der Infobrief-Versender die Möglichkeit, seine Sendungen mit der Infopost zu verschicken. Allerdings ist auch die Infopost von Änderungen betroffen, denn der Versand von inhaltsgleichen Zahlungsaufforderungen ist seit dem 1. Januar 2013 nicht mehr möglich. Hierfür muss nun der normale Briefversand genutzt werden.

 

Informationen zum Infopost-Versand

Mindestmengen und Sortierung

 

Mindestmenge Sortierung
4.000 Sendungen oder            
nach Postleitzahl in auf-/absteigender Reihenfolge
250 Sendungen oder nach Leitregion (Übereinstimmung der ersten beiden Stellen der Postleitzahlen) in auf-/absteigender Reihenfolge
50 Sendungen nach Leitbereich der Einlieferungsstelle (Sequenz von Postleitzahlen) der Einlieferungsstelle in auf-/absteigender Reihenfolge (zum Beispiel Leitbereich Bonn mit der Postleizahlensequenz 53000 bis 53359)

(Quelle: Deutsche Post, Stand Januar 2013)

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