Beziehungsmarketing

Beziehungsmarketing – Relationship Marketing

Beim Beziehungsmarketing oder auch Relationship Marketing werden Kundenbeziehungen versucht auf- und auszubauen. Der einmalige Kontakt, den ein Kunde mit einer Firma und einem Unternehmen hat wird durch das Beziehungsmarketing in die Länge gezogen.

Beziehungsmarketing – die Ziele im Allgemeinen

Bei dem Einsatz von Relationship Marketing wird der Kunde einige Zeit nach Kauf erneut kontaktiert und nach seiner Zufriedenheit gefragt. Das Ziel dieses Unterfangens ist: Neukundengewinnung, potente Kundengewinnung und vor allem zufriedene Kunden für sich zu gewinnen.

Die Relation von Kunde und Unternehmen steht hier im Fokus und nicht wie im reinen Marketing die Beziehung von Kunde und Preis. Kunden sollen in ihren Bedürfnissen und Ansprüchen anerkannt werden und daraus entwickelt man auf die Kunden zugeschnittene passende Marketingmaßnahmen. Dadurch bekommt der Kunde ein positives Grundgefühl, welches sich im günstigsten Fall mit der Firmenmarke verknüpft.

Relationship Marketing – das wirtschaftliches Ziel

Das wirtschaftliche Ziel beim Kundenbeziehungsmanagement ist es, den Kunden langfristig und profitabel an das Unternehmen zu binden. Anbieter- oder Markenwechsel sollen verhindert werden und der Aufbau einer Stammkundschaft und deren Bindung an die Firma sowie die Wiederkaufrate sollen verstärkt werden. Im günstigsten Fall nimmt die Preisbereitschaft, die Fehlertoleranz und das Umsatzvolumen des Kunden zu.

Beziehungsmarketing – die Marketingmaßnahmen

Erfolgreiche Marketingmaßnahmen zur Kundenbindung und Neukundengewinnung können sein:

  • Leistungsgarantien/ Preisgarantien
  • Treuerabatte/ Bonusprogramme
  • Kundenkarten/Kundenclubs
  • Post Sale Marketing
  • Stammkunden Service/Stammkundenevents/Stammkunden Beschwerdemanagement
  • Kundenzeitschriften

Relationship Marketing – die betrieblichen Vorteil

Betriebliche Vorteile des Relationship Marketings können sein:

  1. Das Umsatzvolumen pro Kunden nimmt zu.
  2. Die Preisbereitschaft pro Kunden nimmt zu.
  3. Der Betreuungsaufwand pro Kunde nimmt durch wachsende Kenntnisse über deren Bedürfnisse ab.
  4. Das Unternehmen kann durch intensiven Kundendialog schneller auf Veränderungen bei der Nachfrage reagieren.
  5. Konkurrenten werden durch Kundentreue am eigenen Unternehmen ausgeschaltet.
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