Automatenmarken sind genau wie Briefmarken zur Entrichtung des Brief-Portos

Automatenmarken, Automaten Postwertzeichen

Was ist eine Automatenmarke? Eine Automatenmarke ist ein Postwertzeichen, das an einem Briefmarkenautomat gekauft wird. Die Briefmarken Werte geben den Betrag an, der als Zahlungsgebühr an das Postunternehmen entrichtet wurde.
Die Briefmarkenautomaten (Automaten-Postwertzeichen) wurden 1981 von der damaligen Deutschen Bundespost eingeführt. Man versuchte so den Vorgang des Briefmarkenkaufens zu automatisieren und gleichzeitig Personalkosten zu reduzieren.
Die Herausforderung für die Deutsche Bundespost bestand darin, dass die Automatenmarken im Schalter- und Selbstbedienungsbereich eingesetzt werden können. Außerdem sollten sie kostengünstig, fälschungssicher und in unterschiedlichen Werten erhältlich sein. Der Wert der Automatenmarke wird erst beim Verkauf auf den Briefmarken-Blankovordruck gedruckt.

Die Automatenmarke heute: Zahlungsart, Briefmarken Werte und Format

Wer sich heute eine Automatenmarke über einen Briefmarkenautomat kaufen will, sollte folgende Punkte beachten: Als Zahlungsart kann man Münzgeld, Banknoten oder Chipkarten verwenden. Die Briefmarken Werte unterscheiden sich je nach Art der Sendung. Unterschiedliche Sendungen sind zum Beispiel Postkarten, Standardbriefe, Kompaktbriefe, Großbriefe, Maxibriefe oder Päckchen.   
Bei Barzahlung am Automaten erhält der Kunde sein Rückgeld nicht in Münzform sondern in Briefmarken.

Die Automatenmarken in Deutschland haben ein einheitliches Format. Sie sind 43,0 mm breit und 25,5 mm hoch. Als Material wird Sicherheitspapier, welches speziell für den Druck von Briefmarken hergestellt wird, verwendet. Die Rückseite der Marke hat eine nassklebende Gummierung.

Neben den klassischen Briefmarken und den Automatenmarken kann eine Postsendung auch mit der Internetmarke, dem Handyporto, einem Frankierstempel oder einer DV-Freimachung frankiert werden.

 

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